Harnblase: Katheterentleerung: Schwierigkeiten - Komplikationen

 

 

 

Besonderheiten bei Mädchen und Jungen - Übersicht

  1. Niesen, Augenjucken, Atembeschwerden, Rötungen

  2. Katheterisieren kann unmöglich sein!

  3. Angst, Vorbehalte, Hemmungen

  4. Der Katheter passt nicht in die Harnröhrenöffnung
    4.1 Der Katheter ist zu dick

 

  1. Der Katheter lässt sich nicht vorschieben
    5.1 „Natürliche Engen" in der männlichen Harnröhre 
    5.2 Wandverdickungen bei Entzündungen
    5.3 Narbige Verengungen
    5.4 „Spastische" Reaktion der Harnröhre / des Blasenhalses

 

  1. Es läuft kein Urin ab
    6.1 Gleitmittel verlegt die Öffnung an der Katheterspitze
    6.2 Der Katheter liegt noch nicht in der Harnblase
    6.3 Urin fließt unvollständig ab

  2. Es blutet beim Katheterisieren
    7.1 Nur auf Teststäbchen nachweisbares Blut (Mikrohämaturie)
    7.2 Leicht blutig gefärbter Urin
    7.3 Stär kere Blutungen
    7.4 Bluten beim Vorschieben des Katheters
    7.5 Bluten, während der Katheter in der Harnblase liegt

  3. Neben dem Katheter läuft Urin heraus

  4. Der Katheter lässt sich nicht mehr ziehen
    9.1 Spastik in der Harnblase oder Harnröhre
    9.2 Der Katheter klebt in der Harnröhre fest
    9.3 Verschlingung / Verknotung des Katheters
    9.4 Abflussbehinderung bei Ballonkatheter 

  5. Der Katheter wird herausgedrückt

 

Besonderheiten (nur) bei Jungen

11. Der Katheter lässt sich nicht vorschieben
     11.1 „Natürliche Engen" in der Harnröhre
     11.2 Der Katheter ist zu dick
     11.3 Nicht genug Gleitmittel
     11.4 Die Spitze des Katheters liegt nicht korrekt in der Harnröhre

12. Die äußere Harnröhrenöffnung ist nicht zu sehen

13. Die Katheterspitze verfängt sich in der Vorhaut

 Besonderheiten bei Mädchen  und  Jungen 

1. Niesen, Augenjucken, Atembeschwerden, Hautausschlag, Rötungen im Bereich der Genitalien

können Ausdruck einer Latexallergie sein. 
Maßnahmen:
1.   Allergendiagnostik (Prick-Test, Blutuntersuchung RAST: Latex, Etilenoxid) veranlassen.
2.   Grundsätzlich sollen bei der Katheterentleerung nur latexfreie Materialien (Handschuhe, Katheter, Spritzen usw.) verwendet werden, um eine Allergie auf Latex zu vermeiden.

2. Katheterisieren kann unmöglich sein!  

Bei manchen Kindern/Jugendlichen ist eine Entleerung der Harnblase durch Katheterisieren nicht möglich

2.1   Beim Legen des Katheters treten Schmerzen auf

Bei (auch teilweise) erhaltener Empfindlichkeit der Harnröhre und Harnblase können Missempfindungen oder Schmerzen beim Vorschieben des Katheters auftreten.
Maßnahme: Es sollte ein Gleitmittel verwendet werden, das ein Betäubungsmittel enthält (vgl. Gleitmittel).  Treten trotzdem Schmerzen auf, dann eignet sich das Katheterisieren nicht als Methode zur regelmäßigen Harnblasenentleerung.  Andere Entleerungsmethoden müssen überlegt werden.

2.2   Erschwerter Zugang

Die äußere Harnröhrenöffnung kann - vor allem bei Mädchen / Frauen schwer zugänglich sein durch

3. Angst, Vorbehalte, Hemmungen  

Gerade am Anfang bestehen bei fast allen Eltern/Patienten vielerlei verständliche (ästhetische, medizinische, sachliche, auch unbegründete) Hemmungen, einen Katheter zu legen.  Bedenken sind stets offen auszusprechen.  Der Arzt, der das Katheterisieren für erforderlich hält, muss Sinn und Notwendigkeit zweifelsfrei belegen können und sich ausreichend Zeit lassen, bestehende Bedenken abzubauen. Ist diese „Hemmschwelle" einmal überwunden, macht das Katheterisieren nur selten technische Schwierigkeiten. 

4. Der Katheter passt nicht in die Harnröhrenöffnung  

4.1 Der Katheter ist zu dick

Vor allem (aber nicht nur) bei (beschnittenen) Knaben, kann die äußere Harnröhrenöffnung untypisch eng sein
Maßnahme: In jedem Fall ein Gleitmittel und einen dünneren Katheter verwenden.

5.  Der Katheter lässt sich nicht vorschieben 

Nicht stochern ! (Verletzungsgefahr !) sondern die möglichen Ursachen berücksichtigen: 

5.1   „Natürliche Engen" in der männlichen Harnröhre  >> 11.1 

5.2   Wandverdickungen bei Entzündungen

Bei Entzündungen in der Harnröhre oder der Harnblase kann die Wand der Harnröhre und der Harnblase verdickt sein. Hierdurch kann das Vorschieben des Katheters erschwert oder unmöglich sein. 
Maßnahme: Meist reicht es aus, einen dünneren Katheter und reichlich Gleitmittel zu verwenden.  Manchmal gelingt es (vor allem bei Jungen) auch bei einiger Erfahrung nicht, den Katheter in die Harnblase vorzuschieben. Dann sollte der Versuch abgebrochen und nach einer Stunde wiederholt werden. Inzwischen sollte das Kind / der Jugendliche viel trinken, um die Harnblase aufzufüllen und damit zu entfalten.  Gelingt es auch dann nicht, den Katheter in die Harnblase zu bringen, ist ärztliche Hilfe erforderlich.

5.3   Narbige Verengungen

Vor allem nach blutigen Katheterentleerungen und länger in der Harnblase liegenden Dauerkathetern kann es zu narbigen Verengungen der Harnröhre kommen, die eine regelmäßige Katheterentleerung erschweren oder unmöglich machen.
Maßnahmen:

5.4   „Spastische" Verengung des Blasenhalses / der Harnröhre

Das Vorschieben des Katheters kann erschwert oder unmöglich sein.

Mögliche Gründe: 

1. Beim Vorschieben des Katheters kommt es bei bestimmten Lähmungstypen der Harnblase (hypertone Harnblase)zu einer vorübergehenden („spastischen") Verengung der Harnröhre.
Maßnahmen:

2. Eine (ständig bestehende) neurologische Überaktivität im Bereich des Überganges zwischen Harnblase und Harnröhre (des Blasenhalses)
Maßnahmen:

 Eine ärztliche Stellungnahme ist erforderlich. 

6. Es läuft kein Urin ab   

6.1   Gleitmittel verlegt die Öffnung an der Katheterspitze

Maßnahme: Der Katheter kann mit etwas Luft oder Wasser freigespült werden.  Hierzu zieht man etwas Luft oder (Leitungs-) Wasser in eine (Einmal-)Spritze auf und spült den Katheter durch. 

6.2   Der Katheter liegt noch nicht in der Harnblase

Maßnahme: Die eingeschobene Katheterlänge überprüfen.  Im Zweifel kann man den Katheter bedenkenlos ein wesentliches Stück (5-10 cm) weiter als ursprünglich geplant vorschieben. 

6.3   Urin fließt unvollständig ab

Kennzeichen:  Mehr oder weniger kurz nach der Katheterentleerung fließt weiter eine unterschiedliche Menge Urin ab.
Ursache: Die Harnblase ist unvollständig entleert.

Grund 1: Der Katheter liegt nicht vollständig in der Harnblase.
Maßnahme: Katheter bei der nächsten Entleerung einige Zentimeter weiter vorschieben; evtl. etwas längeren Katheter verwenden. 

Grund 2: Der Katheter erreicht den Urin in einer (z.B. durch stärkere Füllung des Enddarmes oder eine schlaffe Blase) nach rechts verlagerten Harnblase nicht.
Maßnahmen:

 

Grund 3: Der gefüllte Enddarm verdrängt die Harnblase nach rechts, was zu einer Abflussbehinderung des Urins aus der Harnblase beitragen kann.
Maßnahme: Vor der Katheterentleerung den Enddarm entleeren; 

7. Es blutet beim Katheterisieren   

7.1   Nur auf Teststäbchen nachweisbares Blut (Mikrohämaturie)

Anmerkung: Die bei weitem häufigste Ursache von kleinen Blutmangen im Urin sind entzündliche Veränderungen der Blasenschleimhaut.

Durch das Legen des Katheters

Maßnahmen: 

7.2   Leicht blutig gefärbter Urin

Die Schleimhaut, die die Harnröhre und die Harnblase auskleidet, ist gut durchblutet und zart.  Vor allem, wenn die Innenwand der Harnröhre oder Harnblase entzündlich verändert ist oder war, jedoch auch, wenn die Harnblase durch die Entleerung zusammensinkt, und die Katheterspitze an die Harnblasen-Innenwand anstößt, kann sie oberflächlich verletzt werden und geringfügig bluten. Die meist durch Urin wässrig verdünnte oder auch als kleine „Blutgerinnsel" (= Koagel) ausgeschiedene Blutmenge ist gering.

Maßnahmen: 

7.3   Stärkere Blutungen

Treten stärkere Blutungen mit klumpenartige Blutausscheidungen (Koagel) auf, muss der behandelnde Arzt unterrichtet werden. Dauern die Blutungen länger als 10 Minuten, ist der Arzt sofort zu benachrichtigen!

Mögliche Ursache: Durchstoßen der Harnröhre beim Legen des Katheters.
Bei Verwenden der heute üblichen weichen Katheter (vgl. Zusammenstellung:

Katheter) ist eine ernsthafte Verletzung oder sogar ein Durchstoßen der Harnröhre bzw. der Harnblase so gut wie ausgeschlossen, ist aber denkbar.  Die durch den Katheter gesetzte Verletzung ist an einer stärkeren, längeren und möglicherweise wiederholt auftretende Blutung erkennbar. Die Blutung kommt meist spontan zum Stillstand. 

7.4    Bluten beim Vorschieben des Katheters

Die Blutung hat ihren Ursprung in der Harnröhre.  Ursache der Blutung können in der Harnröhre gelegene Widerstände (z.B. Schleimhautfalten, Engen oder die Kanten der neben der Spitze gelegenen Katheteröffnungen) sein.

Maßnahme: Das Vorschieben des Katheters sollte für die Dauer der Blutung unterbrochen werden.  Bei gleichzeitig federndem Widerstand sollte der Katheter wieder herausgezogen und, nachdem Gleitmittel nachgespritzt wurde, dann neu gelegt werden. Tritt an gleicher Stelle erneut ein Widerstand mit Bluten auf, ist das Katheterisieren abzubrechen und zu einem späteren Zeitpunkt zu wiederholen. Vgl. auch: Abschnitt 5. 

7.5   Bluten, während der Katheter in der Harnblase liegt

Die Katheterspitze und die Kanten der Öffnung (gleich neben der Katheterspitze) können die Schleimhaut in der Harnblase geringfügig oberflächlich verletzen, besonders dann, wenn eine Harnblasenentzündung vorliegt.  Auch können kleine Teile der Schleimhaut bei der schnellen Entleerung der Harnblase in die Abflusslöcher des Katheters gesaugt werden.  Hierbei kann die Schleimhaut verletzt werden und geringfügig bluten. Der Urin, der durch den Katheter abfließt, verfärbt sich rötlich oder es werden kleine Blutgerinnsel ausgeschieden. Die Blutung kommt spontan zum Stillstand und ist harmlos.

Maßnahmen:  

8. Neben dem Katheter läuft Urin heraus

1. Ursache: Der Katheter liegt nicht korrekt in der Harnröhre oder die Katheterspitze ist verstopft.
Maßnahmen: Vgl. Abschnitt 5.

2. Ursache: Der zur Entleerung der Harnblase verwendete Katheter ist im Verhältnis zur Weite der Harnblase zu dünn.
Maßnahme: einen dickeren Katheter verwenden. 

9. Der Katheter lässt sich nicht mehr ziehen

Lässt sich ein Katheter nicht mehr ziehen, handelt es sich in jedem Falle um eine ernstzunehmende, wenn auch seltene Komplikation, die meist ärztliche Hilfe erfordert.  Nie zerren! Die Harnröhre könnte verletzt werden! Das Vorgehen ergibt sich aus der Ursache: 

9.1  Spastik in der Harnblase oder Harnröhre

Durch das Legen des Katheters wird die Innenwand der Harnröhre und/oder Harnblase berührt, wodurch es zum (spastischen) Zusammenziehen der Harnblase/Harnröhre kommen kann. Die Dauer des Zusammenziehens (Kontraktion) kann unterschiedlich lang sein.

Maßnahmen: 

9.2   Der Katheter, der längere Zeit in der Harnröhre liegt, klebt in der Harnröhre fest

Maßnahmen:

9.3   Verschlingung / Verknotung des Katheters

Mögliche Ursache: Vor allem bei Verwendung von (dünnen) Ernährungssonden besteht die Möglichkeit, dass sich der Katheter in der Harnblase verknotet, eine Schlinge bildet oder sich verwickelt, wenn er wesentlich zu weit (z.B. doppelt so weit wie erforderlich) vorgeschoben wird.

Maßnahme: Die Länge des vorzuschiebenden Katheterstückes sollte stets vor der ersten Katheterentleerung ärztlich festgelegt werden. Lässt sich der Katheter nicht mehr ziehen, sollte versucht werden, die Verschlingung oder Verwicklung durch vorsichtiges Verschieben und Zurückziehen des Katheters wieder zu lösen.  Dies gelingt leichter, wenn die Harnblase über den Katheter oder durch viel Trinken aufgefüllt wird, der Katheter also in der Harnblase „schwimmt".  Gelingt das nicht, dann müssen ärztliche Maßnahmen (Entwicklung der Verschlingung mit einem Mandrin oder instrumentelle Entfernung durch die Harnröhre durch einen Urologen) eingeleitet werden. 

9.4   Abflussbehinderung bei Ballonkatheter

Bei Verwenden eines Ballonkatheters kann es vorkommen, dass sich der Ballon nicht mehr entleert und sich hierdurch der Katheter nicht mehr ziehen lässt.
Maßnahme: Es kann zunächst mit einer Spritze versucht werden, die
Flüssigkeit aus dem Ballon abzusaugen.  Gelingt das nicht, dann sollte man versuchen, noch 1-2 ml Flüssigkeit nachzuspritzen und danach wieder den Balloninhalt ablaufen zulassen oder abzusaugen.  Misslingt auch das, dann ist ärztliche Hilfe erforderlich (z.B. „Sprengen" des Ballons mit einem Mandrin oder mit einer Flüssigkeit). 

10. Der Katheter wird bei nächtlichem Dauerkatheter in der Nacht oder während der Entleerung herausgedrückt

Maßnahme: Dickeren Katheter verwenden.  

 

Besonderheiten (nur) bei Knaben

11. Der Katheter lässt sich nicht vorschieben   

11.1   "Natürliche Engen" in der Harnröhre

Die Harnröhre des Knaben / Mannes ist von Natur aus an drei Stellen eingeengt (sog. natürliche Engen).  An diesen Engen kann beim Vorschieben des Katheters ein (leichter) Widerstand auftreten. Die erste Enge findet sich am Übergang zwischen der Eichel und dem Penisschaft, also je nach Alter bereits nach ca. 0,5 - 2 cm.  Ist der Katheter etwa zur Hälfte vorgeschoben, erreicht die Katheterspitze die zweite Enge an der Stelle, wo rechts und links die Samenstränge in die Harnröhre einmünden.  Kurz vor der Harnblase (im Bereich der Vorsteherdrüse (Prostata) und des "Blasenhalses") muss die dritte enge Stelle überwunden werden. Liegt gleichzeitig eine entzündliche Schleimhautschwellung vor, kann eine Katheterentleerung erheblich behindert werden oder unmöglich sein.

Maßnahme: Die (normalen) Engen der Harnröhre sind meist durch leichte Erhöhung des Druckes beim Vorschieben zu überwinden. Tritt ein federnder Widerstand auf, zieht man den Katheter 1-2 cm zurück, verändert die Lage der Katheterspitze, indem man den Katheter dreht und dann erneut verschiebt. Die Richtung der Katheterspitze ist besonders wichtig, um die "zweite Enge" der Harnröhre zu überwinden. 

Zur Erinnerung: Beim Tiemann-Katheter (vgl.  Anleitung Tiemann-Katheter) ist die Richtung der Katheterspitze am Trichter markiert.

Sonderfall: Wenn die Vorhaut (operativ) entfernt wurde, kann die äußere Harnröhrenöffnung an der Penisspitze abnorm eng sein.  Die Katheterdicke muss nach dieser Enge gewählt werden.  Die Verwendung von zu dicken Kathetern kann zu narbigen Veränderungen an der äußeren Harnröhre führen, wodurch sich die Öffnung weiter verengt. 

11.2   Der Katheter ist zu dick

Maßnahme: Vgl. 4. 

11.3   Es wurde nicht genug Gleitmittel in die Harnröhre gespritzt,

 stattdessen ist zuviel Gleitmittel (nach innen oder außen) abgeflossen
Maßnahme: Katheter ziehen.  Gleitmittel nachspritzen. Katheter wieder neu vorschieben. 

11.4   Die Spitze des Katheters liegt nicht korrekt in der Harnröhre

Maßnahme: Den Katheter ca. 2-3 cm zurückziehen. Richtung der Katheterspitze durch Drehen korrigieren. Katheter erneut vorschieben. 

 

12. Die äußere Harnröhrenöffnung ist nicht zu sehen, weil die Vorhaut zu eng ist und sich nicht über die Eichel zurückstreifen lässt

Anmerkung: Eine Vorhaut, die sich nicht oder nur mit Mühe zurückstreifen lässt, reißt beim Versuch des Zurückstreifens leicht ein (erkennbar an [geringem] Bluten) und vernarbt anschließend.  Hierdurch verstärkt sich die Vorhautverengung.  Dieses darf jedoch nie ein Grund sein, die Vorhaut zu entfernen, weil die Vorhaut möglicherweise zur Kontinenzsicherung durch Tragen eines Urinals gebraucht wird 

Maßnahme: Das Gleitmittel kann ohne die Harnröhrenöffnung zu sehen ("blind") in die immer vorhandene Öffnung der Vorhaut gespritzt werden.  Hierbei sucht sich das Gleitmittel seinen Weg in die Harnröhre und weitet diese so weit auf, dass sich ein Katheter (evtl. dünnen Katheter wählen!) meist ohne Mühe in die Harnröhre vorschieben lässt.  Die äußere Harnröhrenöffnung liegt am unteren Drittel der Eichel. Deshalb sollte die Spitze des Katheters auf das untere Drittel der Eichel gerichtet sein 

13. Die Katheterspitze verfängt sich bei bestehender Vorhautverengung in der Vorhaut

Maßnahme: Man zieht den Katheter ein Stück zurück und versucht mit leicht veränderter Richtung erneut, die Harnröhrenöffnung zu finden.  Gelingt dies nicht, ist es zweckmäßig, etwas Gleitmittel nachzuspritzen.  Hierdurch weitet sich die Harnröhrenöffnung auf und die Katheterspitze lässt sich leichter einführen.